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Warum die Wasserhärte zuhause so wichtig ist
Wasser ist das meistgenutzte Lebensmittel im Haushalt – und doch achten viele erst darauf, wenn Kalkflecken, stumpfe Armaturen oder streifige Gläser zum Alltag gehören. Die Ursache liegt in der Wasserhärte, also dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Leitungswasser. Je nach Region fällt dieser sehr unterschiedlich aus und kann neben Optik und Komfort auch den Reinigungs- und Wartungsaufwand sowie die Lebensdauer wasserführender Geräte beeinflussen.
Die Wasserhärte wird in Deutschland in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben und in drei Härtebereiche eingeteilt. Vereinfacht gesagt: Je höher der Wert, desto „härter“ das Wasser und desto mehr Kalk kann sich in Haushalt und Installation ablagern. Diese Einteilung sagt nichts über die hygienische Qualität des Trinkwassers aus, wohl aber über dessen Verhalten im Alltag – etwa beim Waschen, Spülen oder Duschen.
In vielen Regionen Deutschlands liegt die Wasserhärte im mittleren bis harten Bereich, teilweise um 15–18 °dH. Das führt zu typischen Effekten, die jeder kennt, der mit hartem Wasser lebt. Kalkablagerungen an Armaturen, Duschwänden und Fliesen, sichtbare Flecken auf Gläsern und Geschirr, Ablagerungen in Haushaltsgeräten, erhöhter Bedarf an Wasch- und Reinigungsmitteln sowie eine verkürzte Lebensdauer wasserführender Geräte sind typische Folgen.
Auf dem Weg vom Wasserwerk bis in die Hausinstallation können zusätzlich Partikel wie Sand oder Rost ins System gelangen. Diese Partikel und die bestehende Kalkbelastung können Leitungen und Armaturen zusätzlich beanspruchen und – je nach Situation – tropfende Hähne, Störungen oder Schäden an Haushaltsgeräten begünstigen. Professionelle Wasseraufbereitung kann – je nach Wasserqualität, Auslegung und Wartung – dazu beitragen, die Hausinstallation vor Partikeln zu schützen und Kalkablagerungen zu reduzieren sowie den Alltag durch weniger Kalkspuren und einen geringeren Reinigungsaufwand zu erleichtern.
Ein führender Anbieter wie BWT bietet dafür Hauswasserfilter, Enthärtungsanlagen und spezielle Anti-Kalk-Systeme an, die direkt in die Hausinstallation integriert werden können. So kann – abhängig von Wasserqualität, Systemauswahl und Wartung – der Kalkgehalt reduziert werden; zusätzlich können geeignete Filterlösungen dazu beitragen, Partikel in der Installation zu verringern. Mit passenden Lösungen können Haushalte – je nach Wasserhärte und Systemauslegung – Geräte entlasten, den Reinigungsaufwand reduzieren und den Wohnkomfort im Alltag erhöhen.
Wer passende Maßnahmen sucht, sollte zuerst die lokale Wasserhärte kennen. Dafür gibt es mehrere einfache Wege wie Online-Abfragen mit Postleitzahl, Informationen des örtlichen Wasserversorgers oder Teststreifen für zuhause. Mit dem genauen Härtegrad lässt sich dann gezielt entscheiden, ob ein Hauswasserfilter, eine Enthärtungsanlage oder eine Kombination aus beidem sinnvoll ist – insbesondere bei dauerhaft hartem Wasser mit hoher Kalkneigung.
Bildmaterial: © BWT